Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Kostenloser Versand ab 250,- €
Versandbereit innerhalb von 24h
Sichere Zahlungsabwicklung
Bequemer Kauf auf Rechnung
Aktuelle Highlights
Produktgalerie überspringen
> 500 lagernd
Latexhandschuhe, weiß, Größe M, gepudert, Basic-Plus
Latexhandschuhe, weiß, Größe M, gepudert, Basic-Plus
Größe auswählen

Inhalt: 100 Stück (0,06 €* / 1 Stück)

Varianten ab 5,22 €*
5,80 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Latex Fingerlinge,Größe L, Size 4, Med-Comfort
Latex Fingerlinge,Größe L, Size 4, Med-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 100 Stück (0,01 €* / 1 Stück)

0,91 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
PE Handschuh, transparent, milchig, Größe S (Damen), gehämmert, Med-Comfort
PE Handschuh, transparent, milchig, Größe S (Damen), gehämmert, Med-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 100 Stück (0,00 €* / 1 Stück)

0,46 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
PE Handschuh, transparent, milchig, Größe L (Herren), gehämmert, Med-Comfort
PE Handschuh, transparent, milchig, Größe L (Herren), gehämmert, Med-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 100 Stück (0,01 €* / 1 Stück)

Varianten ab 0,63 €*
0,70 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Unterziehhandschuh Gr. 8, weiß, Eco-Plus
Unterziehhandschuh Gr. 8, weiß, Eco-Plus
Größe auswählen

Inhalt: 1 Paar (0,42 €* / Paar)

Varianten ab 0,38 €*
0,42 €*
> 500 lagernd
OP-Handschuhe, Latex Einmalhandschuhe, puderfrei, weiß, Gr. 7,5, Med-Comfort
OP-Handschuhe, Latex Einmalhandschuhe, puderfrei, weiß, Gr. 7,5, Med-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 1 Paar (0,46 €* / Paar)

0,46 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Haushaltshandschuhe Latex, blau, Größe S, puderfrei, Clean-Comfort
Haushaltshandschuhe Latex, blau, Größe S, puderfrei, Clean-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 1 Paar (0,52 €* / Paar)

0,52 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Chemikalienschutzhandschuhe Nitril, grün, Größe L, Chemikalienschutz Typ A, Clean-Expert
Chemikalienschutzhandschuhe Nitril, grün, Größe L, Chemikalienschutz Typ A, Clean-Expert
Größe auswählen

Inhalt: 1 Paar (1,21 €* / Paar)

Varianten ab 1,09 €*
1,21 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Haushaltshandschuhe Latex, gelb, Größe XL, puderfrei, Clean-Comfort
Haushaltshandschuhe Latex, gelb, Größe XL, puderfrei, Clean-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 1 Paar (0,52 €* / Paar)

Varianten ab 0,47 €*
0,52 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

> 500 lagernd
Nitrilhandschuhe, metallblau, blau, Größe M, puderfrei, Epiderm Protect by Med-Comfort
Nitrilhandschuhe, metallblau, blau, Größe M, puderfrei, Epiderm Protect by Med-Comfort
Größe auswählen

Inhalt: 100 Stück (0,04 €* / 1 Stück)

4,46 €*

Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-3 Tage

Schutzkleidung bildet die hygienische und mechanische Barriere zwischen Trägerin oder Träger und der Arbeitsumgebung. In Klinik, Arztpraxis, Labor, Pflege, Lebensmittelverarbeitung und Industrie schützt sie Personal, Patienten und Produkte vor Kontamination, Spritzern und Partikeln. Bei einwegbedarf24.de erhalten Sie ein durchgängiges Sortiment an Einweg-Schutzkleidung – vom Schutzkittel über Hauben und Overalls bis zu Überschuhen – fachgerecht sortiert, zuverlässig lieferbar und zu kalkulierbaren B2B-Konditionen.

Schutzkleidung: Definition und Einordnung

Unter Schutzkleidung versteht man Bekleidung, die ihren Träger oder die Umgebung vor schädigenden Einflüssen bewahrt. Im Einwegbereich handelt es sich um Artikel für den einmaligen Gebrauch, die nach der Nutzung sachgerecht entsorgt werden. Dadurch entfällt die Aufbereitung, und ein Hygienerisiko durch unzureichende Wäsche besteht nicht.

Je nach Schutzziel erfüllt Schutzkleidung unterschiedliche Funktionen. Als persönliche Schutzausrüstung (PSA) schützt sie das Personal, etwa vor Flüssigkeiten oder Partikeln. Als Patienten- oder Produktschutz verhindert sie umgekehrt, dass Keime oder Fasern in einen sensiblen Bereich gelangen. Einige Einwegartikel erfüllen beide Aufgaben zugleich – ein Aspekt, der bei der Auswahl der passenden Produktklasse berücksichtigt werden sollte.

Für den professionellen Einkauf ist die Unterscheidung nach Einsatzbereich, geforderter Barrierewirkung und Tragedauer entscheidend. Diese drei Kriterien ziehen sich als roter Faden durch die folgenden Abschnitte.

Unser Schutzkleidung-Sortiment im Überblick

Damit Sie schnell zum passenden Artikel gelangen, ist unser Sortiment in klar abgegrenzte Produktgruppen gegliedert. Sie decken den Schutz vom Kopf bis zum Fuß sowie das ergänzende Zubehör ab. Über die folgenden Bereiche erreichen Sie das jeweilige Vollsortiment:

Den Handschutz im engeren Sinn führen wir in der eigenständigen Hauptkategorie Handschuhe, die das vollständige Programm an Einweg- und Mehrweghandschuhen bündelt.

Materialien und ihre Eigenschaften

Die Schutzwirkung und der Tragekomfort von Einweg-Schutzkleidung hängen maßgeblich vom verwendeten Material ab. In der Praxis kommen vor allem leichte Vliesstoffe und Folien zum Einsatz, die sich in Barrierewirkung, Atmungsaktivität und Reißfestigkeit unterscheiden. Die folgende Übersicht ordnet die gängigsten Werkstoffe ein:

Material Eigenschaften Typischer Einsatz
PP-Vlies (Polypropylen) leicht, atmungsaktiv, wirtschaftlich Besuchermäntel, leichte Kittel, Hauben
PE und CPE (Polyethylen) flüssigkeitsdicht, undurchlässig Schürzen, flüssigkeitsdichte Kittel
SMS-Vlies höhere Barriere, reißfest, atmungsaktiv OP-nahe Bereiche, Schutzoveralls

 

Die Materialwahl folgt der konkreten Gefährdung. Steht der Schutz vor Flüssigkeiten im Vordergrund, sind PE- und CPE-Varianten die erste Wahl. Geht es um Atmungsaktivität bei längerer Tragedauer, bieten PP- und SMS-Vliese Vorteile. Für partikelkritische Umgebungen sind reißfeste SMS-Qualitäten und geschlossene Schnitte mit Bündchen sinnvoll.

Normen und rechtlicher Rahmen

Welche Anforderungen ein Schutzkleidungsstück erfüllen muss, richtet sich nach Einsatzzweck und Schutzanspruch. Für den Einkauf ist die Kenntnis der maßgeblichen Regelwerke wichtig, um die richtige Produktklasse zu bestellen und Haftungsrisiken zu vermeiden.

Die PSA-Verordnung (EU) 2016/425 bildet den rechtlichen Rahmen für persönliche Schutzausrüstung. Die EN ISO 13688 definiert als Grundnorm die allgemeinen Anforderungen an Schutzkleidung, auf der spezifischere Normen aufsetzen. Für den Schutz gegen Infektionserreger ist die EN 14126 einschlägig. Produkte mit medizinischer Zweckbestimmung können zusätzlich der Medizinprodukteverordnung (EU) 2017/745 (MDR) unterliegen. Die konkrete Einstufung und die erfüllten Normen entnehmen Sie stets der jeweiligen Produktdokumentation. Eine vertiefende Erläuterung der Grundnorm finden Sie in unserem Fachbeitrag DIN EN ISO 13688 – Grundnorm Schutzkleidung.

Schutzanzüge: Typen und Klassifizierung

Geschlossene Einweg-Schutzanzüge und Overalls werden nach ihrer Schutzwirkung gegen unterschiedliche Medien klassifiziert. Die Typeneinteilung hilft Ihnen, den passenden Anzug für eine konkrete Gefährdung auszuwählen. Maßgeblich sind unter anderem der Aggregatzustand des Mediums und die Intensität der Einwirkung.

Für den Einwegbereich sind vor allem zwei Typen praxisrelevant: Typ 5 kennzeichnet Anzüge mit Schutz gegen luftgetragene feste Partikel (nach EN ISO 13982), Typ 6 bietet begrenzten Schutz gegen leichte Flüssigkeitsnebel und Spritzer (nach EN 13034). Höhere Schutzklassen wie Typ 3 (flüssigkeitsdicht) und Typ 4 (sprühdicht) nach EN 14605 kommen bei stärkerer Flüssigkeitsbelastung zum Einsatz. Welche Klassifizierung ein konkretes Modell erfüllt, ist in der jeweiligen Produktkennzeichnung und Konformitätserklärung ausgewiesen – diese Angabe ist verbindlich für die Auswahl.

Für den Einkauf bedeutet das: Definieren Sie zuerst die Gefährdung am Arbeitsplatz, leiten Sie daraus den erforderlichen Typ ab und gleichen Sie ihn mit der Produktkennzeichnung ab. So vermeiden Sie sowohl Unter- als auch Überschutz und damit unnötige Kosten.

Schutzkleidung nach Branche auswählen

Die Anforderungen an Schutzkleidung unterscheiden sich je nach Branche erheblich. Die folgende Orientierung erleichtert die Zusammenstellung des passenden Sortiments:

  • Klinik und Arztpraxis: Schutzkittel und Hauben für den Hygiene- und Infektionsschutz im Stationsalltag.
  • Labor und Forschung: Laborkittel und Schutzoveralls für den kombinierten Produkt- und Personenschutz.
  • Pflege: leichte Einwegkittel und Schürzen für den häufigen, hygienischen Wechsel.
  • Lebensmittelverarbeitung: Hauben, Schürzen und Überziehkleidung zur Einhaltung der Hygienevorgaben.
  • Industrie und Reinraum: partikeldichte Overalls und Überschuhe für Montage, Fertigung und kontrollierte Bereiche.

Ergänzend zur Schutzkleidung gehören Flächen- und Händedesinfektion zum vollständigen Hygienekonzept. Das passende Programm finden Sie in der Kategorie Desinfektion. Weiteren Verbrauchs- und Hygienebedarf für Station und Behandlung führt die Kategorie Stations- und Patientenbedarf.

Anwendung, Tragedauer und Entsorgung

Einweg-Schutzkleidung entfaltet ihren Nutzen nur bei korrekter Handhabung. Legen Sie die Artikel mit sauberen oder behandschuhten Händen an und achten Sie auf eine vollständige Bedeckung der zu schützenden Bereiche. An Kitteln und Overalls sorgen Bündchen, Klett- oder Bindeverschlüsse häufig für einen sicheren Sitz.

Die Tragedauer richtet sich nach Tätigkeit und Verschmutzungsgrad. Wechseln Sie die Kleidung beim Verlassen des Hygienebereichs, beim Wechsel zwischen Patienten oder Arbeitsbereichen sowie bei sichtbarer Kontamination. Die Entsorgung erfolgt anschließend gemäß den internen Hygiene- und Abfallvorgaben Ihres Hauses. So bleibt die Schutzwirkung über den gesamten Prozess erhalten und das Kontaminationsrisiko niedrig.

Für Einrichtungen mit hohem Verbrauch lohnt sich die Bevorratung gängiger Größen und Materialien. Als B2B-Lieferant unterstützen wir Sie bei der Mengenplanung und einer verlässlichen Lieferfähigkeit.

Schutzkittel: Varianten und Auswahl

Der Schutzkittel ist eines der am häufigsten nachgefragten Produkte im Bereich Schutzkleidung und in zahlreichen Ausführungen verfügbar. Für die Auswahl sind vor allem Verschlussart, Ärmelabschluss, Material und Schutzanspruch maßgeblich. Diese Merkmale entscheiden darüber, wie gut der Kittel im jeweiligen Arbeitsbereich schützt und wie komfortabel er sich über eine Schicht hinweg tragen lässt.

Einweg-Schutzkittel mit Bindeverschluss im Nacken und in der Taille eignen sich für den schnellen Wechsel, etwa in Pflege und Praxis. Modelle mit elastischen Bündchen am Handgelenk schließen den Übergang zum Handschuh sauber ab und sind dort sinnvoll, wo ein durchgängiger Barriereschutz gefragt ist. Flüssigkeitsdichte Varianten aus PE oder CPE schützen bei Tätigkeiten mit Spritzgefahr, während leichte PP-Kittel für Besuche und kurze Tätigkeiten ausreichen. Die passenden Modelle finden Sie gebündelt im Körperschutz.

Bei der Beschaffung lohnt sich der Blick auf das Verhältnis von Materialgewicht und Tragekomfort: Ein höheres Flächengewicht erhöht in der Regel die Robustheit, ein geringeres die Atmungsaktivität. Für gemischte Anforderungen empfiehlt sich die Bevorratung von zwei bis drei Varianten, sodass für jede Tätigkeit der geeignete Kittel verfügbar ist.

Größen, Bevorratung und Beschaffung

Eine durchdachte Größen- und Mengenplanung verhindert Engpässe im laufenden Betrieb. Einweg-Schutzkleidung wird überwiegend in Universalgrößen oder in abgestuften Konfektionsgrößen angeboten. Universalgrößen vereinfachen die Lagerhaltung, abgestufte Größen verbessern Sitz und Tragekomfort – gerade bei Kitteln und Overalls, die über längere Zeit getragen werden.

Für die Bevorratung empfiehlt es sich, den durchschnittlichen Tagesverbrauch je Produktgruppe zu erfassen und daraus eine Mindestbestandsmenge abzuleiten. So lassen sich Bestellzyklen planbar gestalten und Preisvorteile bei größeren Abnahmemengen nutzen. Als B2B-Lieferant unterstützt einwegbedarf24.de Sie mit gestaffelten Mengen, gleichbleibender Qualität und einer verlässlichen Lieferfähigkeit, damit Schutzkleidung in der benötigten Variante und Größe stets vorrätig ist.

Quellen und weiterführende Informationen

  1. Verordnung (EU) 2016/425 über persönliche Schutzausrüstung (PSA-Verordnung)
  2. EN ISO 13688 – Schutzkleidung, allgemeine Anforderungen
  3. EN 14126 – Schutzkleidung gegen Infektionserreger
  4. EN 14605 / EN ISO 13982 / EN 13034 – Schutzanzug-Typen 3, 4, 5 und 6
  5. Verordnung (EU) 2017/745 (MDR) – Medizinprodukte

FAQ

In Lebensmittelbetrieben sind Haarnetze oder Hauben Pflicht. Je nach Hygienezone kommen Einwegkittel oder Besuchermäntel sowie Überschuhe hinzu, bei erhöhten Anforderungen zusätzlich Mund-Nasen-Schutz und Bartschutz. Ziel ist die Vermeidung von Verunreinigungen und Kreuzkontaminationen entlang der Produktion. Maßgeblich sind die betrieblichen HACCP-Vorgaben und die jeweilige Hygienezone.
PSA steht für persönliche Schutzausrüstung und umfasst alle Ausrüstungen, die Beschäftigte vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken schützen. Dazu zählen neben Schutzkitteln und Overalls auch Atemschutzmasken, Schutzbrillen und Handschuhe. Grundlage ist die PSA-Verordnung (EU) 2016/425; in vielen Branchen ist das Tragen vorgeschrieben.
Einweg-Schutzkleidung wird überwiegend aus leichtem Polypropylen-Vlies (PP) gefertigt, das atmungsaktiv und hautfreundlich ist. Für flüssigkeitsdichten Schutz kommen PE- oder CPE-Folien zum Einsatz, für eine höhere Barriere bei zugleich guter Atmungsaktivität SMS-Vliese. Die Materialwahl richtet sich nach Einsatzgebiet und geforderter Norm.
Schutzkittel bedecken den Oberkörper und eignen sich für kurze Einsätze. Overalls schützen den gesamten Körper inklusive Arme und Beine und bieten so den umfassendsten Schutz, etwa im Labor oder bei Chemikalienkontakt. Besuchermäntel sind leicht und günstig und für Gäste oder kurze Rundgänge gedacht.
Für Laborarbeiten sollte Schutzkleidung die Grundnorm EN ISO 13688 erfüllen und – je nach Gefährdung – chemikalien- bzw. infektionsschutzgeprüft sein (etwa EN 374 bei Handschuhen, EN 14126 bei Infektionserregern). Üblich sind Schutzoveralls mit Kapuze, eng anliegende Ärmel mit Bündchen sowie ergänzender Hand- und Gesichtsschutz.
Im Krankenhaus wird Schutzkleidung bei Operationen und invasiven Eingriffen häufig steril verwendet. In der Pflege kommt überwiegend Einwegschutzkleidung wie Kittel und Handschuhe zum Einsatz, die vor Kontamination mit Körperflüssigkeiten schützt. In beiden Bereichen wird die Kleidung regelmäßig und bei sichtbarer Verschmutzung gewechselt.
Lagern Sie Schutzkleidung staubgeschützt in Spenderboxen oder Wandhalterungen und entnehmen Sie sie einzeln. Entsorgen Sie die Artikel direkt nach Gebrauch und desinfizieren Sie die Hände vor dem Anlegen und nach dem Ablegen. So bleibt die hygienische Barriere über den gesamten Ablauf erhalten.
Die Grundnorm EN ISO 13688 legt die allgemeinen Anforderungen an Schutzkleidung fest. Für den Schutz gegen Infektionserreger gilt die EN 14126, für Chemikalienschutz unter anderem die EN 14605 (Typ 3 und 4), die EN ISO 13982 (Typ 5) und die EN 13034 (Typ 6). Den rechtlichen Rahmen bildet die PSA-Verordnung (EU) 2016/425; bei medizinischer Zweckbestimmung greift zusätzlich die MDR (EU) 2017/745. Welche Normen ein Artikel erfüllt, steht auf der Produktkennzeichnung.
Geschlossene Schutzanzüge werden nach ihrer Schutzwirkung in Typen eingeteilt. Typ 5 (nach EN ISO 13982) schützt vor luftgetragenen festen Partikeln, Typ 6 (nach EN 13034) bietet begrenzten Schutz gegen leichte Flüssigkeitsnebel und Spritzer. Für stärkere Flüssigkeitsbelastung gibt es flüssigkeitsdichte Anzüge (Typ 3) und sprühdichte Anzüge (Typ 4) nach EN 14605. Maßgeblich für die Auswahl ist die Gefährdung am Arbeitsplatz.
Einweg-Schutzkleidung wird nach einmaligem Gebrauch entsorgt und benötigt keine Aufbereitung, was das Hygienerisiko und den Logistikaufwand senkt; die Kosten fallen pro Tragevorgang an. Mehrweg-Schutzkleidung erfordert eine validierte Wäsche, kann sich bei sehr hohem Aufkommen aber rechnen. In hygienisch sensiblen Bereichen mit hohem Durchsatz ist Einwegware häufig die praktikablere Wahl.
Schutzkittel unterscheiden sich vor allem in Verschluss, Ärmelabschluss und Material. Kittel mit Bindeverschluss im Nacken und in der Taille eignen sich für den schnellen Wechsel; Modelle mit elastischen Bündchen am Handgelenk schließen den Übergang zum Handschuh sauber ab. Leichte PP-Kittel reichen für Besuche und kurze Tätigkeiten, flüssigkeitsdichte PE- oder CPE-Varianten schützen bei Spritzgefahr.
Einweg-Schutzkleidung wird in Universalgrößen oder in abgestuften Konfektionsgrößen (zum Beispiel M bis XXL) angeboten. Universalgrößen vereinfachen die Lagerhaltung, abgestufte Größen verbessern Sitz und Tragekomfort – besonders bei Kitteln und Overalls mit längerer Tragedauer. Für gemischte Anforderungen empfiehlt sich die Bevorratung mehrerer Größen.
Einweg-Schutzkleidung wird nach Gebrauch gemäß den internen Hygiene- und Abfallvorgaben der Einrichtung entsorgt. In medizinischen und pflegerischen Bereichen richtet sich die Zuordnung zur jeweiligen Abfallkategorie nach der möglichen Kontamination. Wechseln und entsorgen Sie die Kleidung beim Verlassen des Hygienebereichs oder bei sichtbarer Verschmutzung.